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Luttach - Pfarrkirche zum Hl. Sebastian

Kirche

Luttach - Pfarrkirche zum Hl. Sebastian    
E-Mail: seelsorgeahrntal@hotmail.de
Tel.: +39 0474 671114
Fax: +39 0474 670626
Adresse: Dorfstraße 17 39030 Luttach
Typ: Kirche
Die Kirche von Luttach, das Wahrzeichen auf dem „Bühel“, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nach dem Dorfhistoriker Dr. Vinzenz Oberhollenzer wurde schon früh, spätestens im 13. Jahrhundert, in Luttach eine Kapelle errichtet, welche dem Pestheiligen Sebastian geweiht wurde. Auch der zweite Patron der Kirche, der hl. Rochus, ist ein Pestpatron.

Später wurde die Kapelle vergrößert und zu einer Kirche erweitert. Am 21. September 1496 wurde sie von Weihbischof Konrad Reichard von Brixen geweiht. Der Weiheurkunde kann man entnehmen:

"Wir, Konrad, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Weihbischof von Brixen, des hochzuverehrenden Bruders und Herrn in Christus, des Herrn Melchior, Bischofs zu Brixen, in bischöflichen Diensten allseitiger Gehilfe, wünschen allen und jedem einzelnen Christgläubigen, gegenwärtigen wie zukünftigen, immerwährendes Heil im Herrn, und tun kund, dass die Kirche in Luttach zur Ehre des heiligen Sebastian von Grund auf erbauet ward im Gebiet Taufers der Diözese Brixen. […] Zum Zeugnis dessen fügen wir unser geistliches Siegel an, bewehrt mit Tag und Tat, vollzogen in genannter Kirche im Jahre nach des Herrn Geburt 1496, genau am Tage des heiligen Apostels und Evangelisten Matthäus, den 21. September."


Bis 1687 wurde Luttach von Taufers aus betreut. Daher wurde weder das Allerheiligste aufbewahrt noch war ein Friedhof vorhanden.
Die einzige äußere Veränderung war die Verlängerung der Kirche am Ende des 19. Jahrhunderts um ein tonnengewölbtes Joch, mit Errichtung einer Empore, wo auch der Kirchenchor seinen Platz fand.
Bei der Innenrestaurierung in den Jahren 1975-76 wurden die beiden Seitenaltäre aus Platzgründen entfernt. Eine Außenrestaurierung wurde 1995 in Angriff genommen.
In der Tinkhauser-Chronik von 1855 ist noch die Rede von einem barocken Hochaltar mit einem schönen Ölgemälde von Josef Schöpf, den Kirchenpatron Sebastian darstellend. Als einige Jahrzehnte später (1885) die Einrichtung neugotisch gestaltet wurde, verkaufte man dieses Bild an das Ferdinandeum Innsbruck, wo man es heute noch bewundern kann.
 
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